Janov-Maaz-Miller

Alternativen in Psychologie und Esoterik

Yoga u. Psyche

In den vergangenen Jahren sind einzelne Psychologen dazu übergegangen ihre Therapien durch Yoga zu unterstützen. Eine Psychotherapie bei der Patienten zusätzlich durch Yoga gefördert werden, ist in fast allen Fällen viel erfolgreicher als eine konventionelle Therapie. Durch Yoga Übungen wird die Problemwahrnehmung und Konfrontationen mit Yoga-Baumdem eigenen Unbewussten auf einer körperlichen Ebene erlernt. Dies ist für den Erfolg einer Psychotherapie ein großer Schritt und hilft daher bei vielen Problemen, mit denen Therapeuten oft konfrontiert werden, enorm. Eine direkte Lösung aller Probleme ist diese Therapieunterstützung natürlich nicht, dennoch stellt dieser Ansatz aber einen wesentlichen Schritt in die richtige Richtung dar.

Die “kombinierten” Therapien:
Der Ablauf dieser „kombinierten“ Therapien ist in der Regel so, dass der behandelnde Therapeut zunächst ein Mal die Behandlung auf klassische Weise beginnt. Nach dem Ablauf einer gewissen Zeit – in der Regel nach 1-2 Monaten Yoga-Sonnengruss – in der ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient bereits aufgebaut wurde, kommt es dann zum Beginn der Yogaübungen. Natürlich werden die Übungen nicht vom behandelnden Therapeuten selbst erklärt, sondern von einem Yogalehrer. Im Idealfall kommunizieren Arzt und Yogalehrer regelmäßig über den Verlauf.

Welche Therapieformen, welche Yogaschulen?
Vor allem bei analytischen Therapien nach C.G. Jung hat sich diese Vorgangsweise als sehr effizient herausgestellt. Jung selbst befasste sich ja ausführlich mit Yogaübungen und seine Therapieform ist ja in wesentlichen Elementen von der Indischen Philosophie beeinflusst. Aber die Möglichkeiten der kombinierten Therapie werden auch von Vertretern anderer Schulen (u. A. Reich und Mindell) positiv gesehen. In diesem Zusammenhang ist es übrigens interessant festzustellen, dass es bezüglich der einzelnen Yogaarten, die mit Psychotherapie kombiniert werden können, relativ große Unterschiede gibt. Während Tibetisches Yoga oder Kundalini-Yoga weniger geeignet sind, wurde bei Iyengar-Yoga die deutlich besten Ergebnisse beobachtet. Das liegt wohl daran, dass Iyengar-Yoga sehr gezielt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Praktizierenden eingeht und die einzelnen Asanas sehr individuell abgestimmt werden können.


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